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Denkmäler

Acquapendente

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Der Kaiser Otto I verweilte im Jahr 964 lange Zeit in Acquapendente, wo er mehrere Friedensabkommen unterzeichnete. Als Castro, Haupstadt des gleichnamigen Herzogtums, von Innozenz X zerstört wurde, verlegte dieser den Bischofssitz nach Acquapendente. Im Inneren der Cattedrale del Santo Sepolcro, ursprünglich im 11.-12. Jh. erbaut, jedoch später im Barockstil umgebaut, befindet sich die bemerkenswerte neunschiffige Krypta des 10. Jahrhunderts, getragen von 22 steinernen Säulen mit wertvollen Kapitellen, die auf einer früheren Ädikula mit den gleichen Abmessungen des Heiligen Grabes entstand.

Acquapendente ist für sein Fest, der Festa dei Pugnaloni, bekannt: große fabelhafte Bilder, aus Blumen, Moosen, Gräsern und Flechten zusammengestellt, werden durch die Stadt getragen und anschließend in der Kathedrale ausgestellt. So gedenkt man der Befreiung von Friedrich I Barbarossa mit der Hilfe der päpstlichen Truppen. Dieses Volksfest war früher von einem derartigen Haß gegen Ausländer gekennzeichnet, daß Napoleon während seines Zuges durch Italien dieses Fest abschaffen wollte.

In der Riserva Naturale di Monte Rufeno, im Casale Giardino, 5 km vom Ort entfernt, befindet sich das Museo del Fiore, das einzige naturwissenschaftliche Museum in der Provinz.

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